[Rezension]: "Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia" von C.S. Lewis (02)

29. Juni 2014






Originaltitel: The Lion, the Witch and the Wardrobe
Preis: € 8,90 [D]
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenanzahl: 160
Reihe: 1. Band (Heptalogie)
Bewertung: **** (4)
Verlag: Brendow
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„Das macht die Geschichte gerade so glaubwürdig“, sagte der Professor. „Falls es nämlich in diesem Haus eine Tür gibt, die in eine andere Welt führt, und ich möchte auch darauf aufmerksam machen, daß es ein ganz ungewöhnliches Haus ist - sogar ich weiß nur wenig davon -, also nehmen wir einmal an, Lucy sei durch diese Tür gegangen, dann würde es mich gar nicht überraschen, wenn die andere Welt auch eine andere Zeit hätte, ihre eigene Zeit. Man kann so lange dort bleiben, wie man will, niemals wird es unsere Zeit sein. Jedenfalls glaube ich nicht, daß Mädchen ihres Alters derartige Dinge erfinden. Selbst wenn sie es sich nur ausgedacht hätte, würde sie sich hüten, es zu erzählen.“ (Seite 42)


Keiner will Lucy glauben, dass sie durch den Wandschrank im Haus des Professors in einen tief verschneiten Wald gelangt ist, wo sie ein ziegenbeiniger Faun zum Tee eingeladen hat. Aber als sich Peter, Suse und Edmund vor der Haushälterin zwischen den Pelzen und Mänteln des Schrankes verstecken, betreten auch sie das rätselhafte Land Narnia.
In Narnia hat die Weiße Hexe die Macht ergriffen und verwandelt jeden, der ihr nicht gehorcht , in Stein. Die Kinder erleben ein phantastisches Abenteuer, als sie dem Löwen Aslan, dem rechtmäßigen Herrscher helfen, die Hexe zu besiegen und Narnia vom ewigen Winter zu befreien.

„Es waren einmal vier Kinder: Peter, Suse, Edmund und Lucy.“


Ich weiß noch genau, dass ich wie im Traum nach dem Film "Der König von Narnia" nach Hause gefahren bin. Damals muss ich so ungefähr 9 Jahre alt gewesen sein und war mit meinen Eltern im Kino. Das war wie in einer anderen Welt in die man eingetaucht war und aus der man gar nicht wieder heraus wollte. Aber damals war man ja eh nicht oft im Kino und es war so und so etwas ganz besonderes. Auch heute gucke ich den Film noch sehr gerne und auch die Fortsetzungen finde ich gut gelungen. 

Die ersten Drei Bücher bekam ich mit 12 zu Weihnachten geschenkt. Erst jetzt dachte ich mir, das es reicht wenn ein Buch (bzw. drei) 6 Jahre im Schrank stehen und habe mir eins mit in den Urlaub genommen. Leider habe ich mich vergriffen und den zweiten Band erwischt, anstatt den ersten. Aber der folgt einfach danach.

Ich denke es ist auch ganz gut das Buch erst jetzt gelesen zu haben, da die Sprache doch etwas anders ist, als die die wir sprechen. Das ist natürlich kein Wunder, da die Bücher in den 60ern geschrieben wurden. Deshalb gibt es auch eine Neuauflage mit einer neuen, einfacheren Übersetzung, die dann auch für kleinere geeignet ist. Trotzdem habe ich mal meine Version oben verlinkt, da ich es immer lieber mag, Bücher in der Originalversion zu lesen. Denn gerade diese "alte" und für uns "andere" Sprache macht die Chroniken von Narnia zu etwas ganz besonderem.
Die Geschichte wird in der Er/Sie Perspektive von einem allwissenden Erzähler erzählt. Dies passt hier auch sehr gut, da man so etwas über alle vier Pevensie Geschwister erfährt. 
Das besondere an der Geschichte ist vor allem die wunderbare Welt Narnias. C.S. Lewis hat alles total toll beschrieben. Zudem ist Narnia eine Welt voller mythisches Wesen, wie Faune, Einhörner, Zwerge und natürlich eine böse Zauberin. Jeder wünscht sich in dieser Welt zu leben und da die vier Geschwister sehr unterschiedlich sind, kann sich auch jeder mit einem identifizieren. So mochte ich früher die kleine Lucy am liebsten und heute Suse. 
Deshalb passt es auch perfekt, wie das Volk ihre Könige und Königinnen nennt:
"Peter der Prächtige, Suse die Sanfte, Edmund der Gerechte und Lucy die Tapfere" (vgl. Seite 148)
Nur mit Edmund konnte ich mich nie anfreunden, da er am Anfang ja sehr griesgrämig, selbstsüchtig und verräterisch ist. Zwar ändert er sein Verhalten im Laufe des Buches, aber trotzdem konnte ich ihm das nie verzeihen. :D

Mehr kann ich irgendwie gar nicht sagen, nur das man es mal gelesen haben muss oder seinen Kinder vorlesen sollte. Denn es ist wirklich eine Geschichte voller Fantasie, Mut und Gerechtigkeit. Deshalb bekommt der zweite Band der Chroniken von Narnia "Der König von Narnia" 4 Eulen :) 

Clive Staples Lewis (1898-1963) wurde in Belfast in Nordirland geboren. Er wuchs in einem strengen, christlich geprägten Haushalt auf, wo ihm jegliche Gefühlsregungen untersagt waren. So durfte er beispielsweise keinerlei Trauer zeigen, als seine Mutter an Krebs starb. Da war er gerade neun Jahre alt. Nicht zuletzt deshalb begann C. S. Lewis, auch "Jack" genannt, nach seiner Zeit in Oxford an seinem Glauben zu zweifeln. Er brach schließlich mit dem Christentum und verließ die Kirche. Darüber hinaus verarbeitete er den Tod seiner Mutter in dem Buch "Der Neffe des Magiers". Kinder lieben ihn heute vor allem für "Die Chroniken von Narnia". Später beschäftigte sich C. S. Lewis übrigens wieder mit dem Christentum sowie mit anderen Religionen und kehrte zu seinem Glauben zurück.









Band 3: Die Chroniken von Narnia. Der Ritt nach Narnia (OT: The Horse and His Boy)         











Band 4: Die Chroniken von Narnia. Prinz Kaspian von Narnia (OT: Prince Caspian)         











Band 5: Die Chroniken von Narnia. Die Reise auf der Morgenröte (OT: The Voyage of the Dawn Treader)         











Band 6: Die Chroniken von Narnia. Der silberne Sessel (OT: The Silver Chair)                    












Band 7: Die Chroniken von Narnia. Der letzte Kampf (OT: The Last Battle)                     

[Rezension]: "Leaving Paradise" von Simone Elkeles (01)

22. Juni 2014






Originaltitel: Leaving Paradise
Preis: € 8,99 [D]
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenanzahl: 336
Reihe: 1. Band (Dilogie)
Bewertung: ***** (5) ♥
Verlag: cbt
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Maggie zu küssen war das Dämlichste, was ich je getan habe. Aber als ich in ihre traurigen Augen und ihr verletzliches Gesicht blickte, wollte ich sie mehr als je etwas zuvor in meinem Leben. Letzte Nacht lagen echte Gefühle in der Luft. Letzte Nacht lag ehrlichkeit in der Luft. Es fühlte sich so unglaublich und kostbar an. (Seite 220)


Das Letzte, was Caleb Becker vorhat, als er in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, ist, sich in Maggie Armstrong zu verlieben. Denn wegen Maggie, die er in jener fatalen Nacht mit dem Auto angefahren haben soll, war er verurteilt worden. Maggie wiederum will alles, nur nicht Caleb wiederbegegnen - dem Jungen, den sie für ihr Unglück verdächtig macht.
Und doch verbindet diese eine Nacht sie für immer, und so fühlen sich Caleb und Maggie, als sie sich wiederbegegnen, gegen ihren Willen zueinander hingezogen. Aber gerade, als die beiden sich näherkommen, kommen Dinge ans Tageslicht, die alles zu zerstören drohen...


„Auf diesen Moment habe ich ein Jahr lang gewartet."



Simone Elkeles gehört zu einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Deshalb habe ich natürlich auch schon die "Du oder das ganze Leben" - Reihe und die "Nur ein kleiner Sommerflirt" - Reihe gelesen. Wie es nicht anders zu erwarten war, hat mich auch dieser Roman umgehauen! 

Maggie war früher eine beliebte Tennisspielerin und in Caleb, den Bruder ihrer besten Freundin, verliebt. Doch ein schwerer Unfall, bei dem ein alkoholisierter Fahrer (Caleb Becker) Fahrerflucht beging, sollte alles ändern. Maggie hat keine Freunde mehr, ihre beste Freundin scheint ein Geheimnis vor ihr zu haben und hat sich ebenfalls abgewandt. Tennis kann sie aufgrund ihrer Beinverletzung auch nicht mehr spielen. 
Als Caleb auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen wird, muss er Sozialstunden bei einer alten Dame namens Mrs. Reynolds ableisten. Zufällig ist sie auch die Arbeitgeberin von Maggie, die alles dafür tun würde um Geld für ihr Auslandssemester in Spanien zu bekommen. Denn alles was sie will ist, aus Paradise wegzukommen. 
Trotzdem fühlen sich die beiden zueinander hingezogen und besonders Maggie merkt, dass Caleb der einzige ist der sie versteht. Doch dieser scheint ein Geheimnis vor ihr zu haben, das ihn nicht loslässt.

Zunächst dachte ich, als ich den Titel des Buches gelesen habe, es hat etwas mit dem Paradies zu tun, in dem alles super toll ist. Doch mir wurde schnell klar, dass die Kleinstadt alles andere als Perfekt ist, denn auch hier wird getratscht, Intrigen gesponnen und sehr viel Wert auf das Äußere gelegt. 
Auch diese Geschichte wird abwechselnd von Maggie und Caleb in der Ich-Perspektive erzählt, was typisch für Simone Elkeles ist. Dieser Erzählstyl gewährleistet einen sehr guten Einblick in beide Protagonisten, in ihre Gefühlswelt, Gedanken und Handlungen. So erlebt man alles nicht nur aus einer Perspektive, sondern eben aus beiden. 
Deshalb kann man sich sehr gut in beide hineinversetzen und erlebt die Romantik und Tragik der Handlung mit. Denn was es bedeutet das Unfall-Opfer und der Ex-Knacki zu sein, müssen beide am eigenen Leib erfahren. Ob Schuld oder nicht..

Wie eigentlich in jeder Geschichte von Simone Elkeles gibt es den Bad-Boy, in diesem Falle Caleb Becker, der ein "Problem" hat, dass nur ein Mädchen lösen kann. 
Doch auch Maggie braucht Hilfe, um wieder zu sich selbst zu finden. 
Während sich in den anderen Elkeles-Romanen alles um die beiden Hauptcharaktere drehte, habe ich hier besonders die alte Dame Mrs. Reynolds in mein Herz geschlossen. Denn diese sagt immer gerade heraus was sie denkt und hat mit ihrer bestimmten aber freundlichen Art besonders Maggie geholfen, wieder ins Leben zu finden.

Ich war von vorne bis hinten gefesselt, von der Handlung und von den Charakteren und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. 
Das Ende macht mich natürlich super neugierig auf den zweiten Teil der Reihe, den ich direkt im Anschluss lesen werde. 

So hat Simone Elkeles auch dieses Mal eine wunderbare und herzerwärmende Liebesgeschichte kreiert und ich freue mich auf weitere!
Deshalb bekommt auch dieser Roman von mir 5 von 5 Eulen.

Simone Elkeles wuchs in der Gegend von Chicago auf, hat dort Psychologie studiert und lebt dort auch heute mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden. Ihre "Du oder das ganze Leben"-Trilogie, für die sie zum "Illinois Author of the Year" gewählt wurde, wurde zum weltweiten Bestseller.

[Rezension]: "Gefährten" von Michael Morpurgo

15. Juni 2014






Originaltitel: War Horse
Preis: € 6,99 [D]
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenanzahl: 176
Reihe: Einzelband
Bewertung: **** (4)
Verlag: Carlsen
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"Diese beiden Pferde sind durch die Hölle gegangen, um hierherzukommen - und sie sind die einzigen, die es geschafft haben. Es war nicht ihre Schuld, dass man sie umsonst durch die Hölle geschickt hat. Das sind keine Zirkustiere, das sind Helden verstanden? Helden, und so müssen sie auch behandelt werden." (Seite 73)


Wir schreiben das Jahr 1914 und Europa rüstet sich zum großen Krieg. Wie viele andere Tiere wird das Pferd Joey an die Armee verkauft. Es muss den heimatlichen Hof in England und seinen Freund, den Bauernsohn Albert, verlassen, um mit den Soldaten an die französische Westfront zu ziehen. Dort wird Joey Zeuge grausamer Kämpfe, findet aber in all der Trostlosigkeit auch Hoffnung und Fairness, sei es von englischer, französischer oder auch deutscher Seite. Doch Joey will nur zurück auf seinen Bauernhof - und zu Albert. Ob er ihn je wiedersehen wird?


„Meine ersten verschwommenen Erinnerungen kreisen um hügelige Felder und dunkle feuchte Ställe, in denen Ratten an den Dachsparren über meinem Kopf entlanghuschen.


Das Buch "Gefährten" von Michael Morpurgo beruht laut einer Vorbemerkung des Autors auf einer wahren Begebenheit. So hängt in Morpurgos altem Schulraum, der heute als Gemeindesaal dient, ein Ölbild von Joey, Protagonist der Story und Alberts Pferd. Die Geschichte hat sich zu Zeiten des ersten Weltkrieges im Jahr 1914 zugetragen, deshalb wird auch Joey von Alberts Vater verkauft, um den Engländern im Krieg zu dienen. 
Das Besondere an der Geschichte ist, dass sie aus Sicht des Pferdes, Joey erzählt wird. Zudem wurde sie in der Gegenwart verfasst, womit man sofort mitten im Geschehen ist. Nur an einigen Passagen denkt Joey an seine Vergangenheit zurück und an die Menschen, denen er besonders am Herzen lag.
So wird er zunächst von Alberts Vater an den Engländer Captain Nicholls verkauft, welcher auch das oben genannte Ölbild gemalt hat. 
Während seiner "Reise" gelangt Joey in die Hände der Deutschen, aber auch in die von den Franzosen und wieder in die der Engländer zurück.
Immer an seiner Seite ist der schwarze Wallach Topthorn, welchen er in seiner ersten Schlacht kennen lernt. Beide geben sich gegenseitig Kraft und Wärme, sodass sie gemeinsam den harten Winter überleben.
Meiner Meinung nach zeigt dies, dass man doch einiges schafft, wenn man nur jemanden an seiner Seite hat, der einen Trost und Kraft spendet.
Aufgrund dessen, dass Joey und Topthorn einige Schlachten als einzige überleben, werden sie oftmals als Wunderpferde oder Helden betitelt. So geben sie den Soldaten die Hoffnung den Krieg zu überleben und nach Hause zu ihren Familien zurückzukehren zu können. 
Auf ihrem Weg durch Frankreich erleben beide Pferde Hoffnung und Frieden, aber auch Unglück und Zerstörung. Vor allem wird deutlich, dass (natürlich) die Pferde, aber insbesondere viele Soldaten gar nicht Wissen, warum sie überhaupt Krieg gegeneinander führen. 
Eine Textstelle, in der besonders die Loyalität der Menschen gegenüber anderen deutlich wird, ist als Joey mitten im Niemandsland zwischen zwei Kriegsgräben im Drahtzaun gefangen ist. Überraschend war für mich, dass die Engländer und Deutschen zwei Stunden Waffenstillstand vereinbaren, nur um Joey zu retten.


"Ich riss gerade die letzten Grashalme aus, als ich aus den Augenwinkeln einen Mann in grauer Uniform aus dem Graben klettern sah, der eine weiße Fahne über dem Kopf schwang. Ich blickte auf und nun knipste er sich geschickt einen Weg durch den Draht und zog ihn beiseite. Unterdessen hörte man von der anderen Seite lautstarkes Schimpfen und verblüffte Schreie; bald kam eine kleine Gestalt mit Helm und flatterndem Khakifeldmantel ins Niemandsland hochgeklettert. Auch dieser Soldat hatte ein weißes Taschentuch in der einen Hand und bahnte sich nun einen Weg durch den Draht zu mir." (Seite 124)


Ich muss zugeben, dass wir in der Schule (leider) nie den ersten Weltkrieg durch genommen haben und ich gar nichts über diesen weiß.
Deshalb werde ich auf jedenfall dieses Jahr noch in das "Deutsche Historische Museum" nach Berlin fahren und mir die Ausstellung über den ersten Weltkrieg anschauen. (1914-1918 Der erste Weltkrieg; 29. Mai bis 30. November 2014) 
*hier ist mal ein Link dazu*
Und wer weiß, vielleicht schaue ich mir ja auch in dem Zusammenhang das Musical zu "Die Gefährten" im Theater des Westens an. Ein Traum von mir wäre das jedenfalls :)
*natürlich auch hierzu der Link*

Mir hat der Kriegsroman sehr gut gefallen, auch wenn ich noch nicht sehr viele Bücher aus diesem Genre gelesen habe und schon gar nicht vom ersten Weltkrieg. Und auch eine Geschichte aus Sicht des Pferdes hat es bei mir noch nicht gegeben. Aufgrund der tollen Umsetzung bekommt der Roman von mir 4 von 5 Eulen :)

Michael Morpurgo, 1943 in London geboren, ist Autor von über 90 Büchern, von denen viele preisgekrönt sind. Er wurde 2003 für sein außergewöhnliches literarisches Schaffen zum Children's Laureate in England nominiert. 
Michael Morpurgo arbeitete lange Zeit als Lehrer, bevor er zusammen mit seiner Frau das Projekt "Bauernhöfe für Stadtkinder" ins Leben rief. Heute existieren drei dieser Bauernhöfe, auf denen Stadtkinder das Landleben erfahren können. Michael Morpurgo hat selbst drei Kinder und mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau im englischen Devon.


Ich habe den Film vor 2 Jahren im Kino geschaut und war/bin begeistert. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um eine sehr gute Buchverfilmung, da sich alles, bis auf das Ende, sehr ähnelt. Es wird sogar deutlich, dass die Geschichte aus Sicht des Pferdes erzählt wird und welche Höhen und Tiefen es im ersten Weltkrieg durchlebt. 
Deshalb hat es mich vor allem emotional berührt und auch die tiefe Freundschaft zwischen Menschen und Pferden herübergebracht. 
"Gefährten" in der filmischen Version ist also etwas für diejenigen, die keine Lust haben das Buch zu lesen, die es noch lesen wollen oder schon gelesen haben.